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Buchbesprechung zu dem Buch von Werner Gitt
„So steht’s geschrieben“
Christliche Literatur-Verbreitung (Bielefeld),
7. stark erweiterte und überarbeite Auflage 2008,
255 S., 4,90 €, ISBN 978-3-89397-982-0
Vor uns liegt die siebente stark erweiterte Auflage des Buches »So steht’s geschrieben« von Werner Gitt. Der Titel bezieht sich auf den Text der Heiligen Schrift, der Inhalt auf ihren Wahrheitsanspruch und auf ihre Bedeutung für unser Leben hier und in der Ewigkeit. Gleich am Anfang stellt der Autor ganz unterschiedliche Meinungen von Bibellesern der letzten Jahrhunderte den Meinungen von Jesus und den Aposteln gegenüber. Schon allein hieraus ist ersichtlich, wie notwendig eine sachliche Abhandlung zu diesem Thema ist.
Der Autor, geprägt von der mathematisch-naturwissenschaftlichen Denkweise, verlässt an keiner Stelle den nüchternen, sachlichen Stil. Weil aber im Text immer wieder über persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Begegnungen berichtet wird, ist das Buch angenehm zu lesen.
Werner Gitt geht mit mathematischen Methoden an die Bibel heran, die dabei ihren ganz großen Reichtum entfaltet, eine ungeahnte Präzision zeigt und neue Zugänge freigibt. Zur genauen Betrachtung dieser einzigartigen Informationsquelle gliedert er seine Gedanken an Hand von Schaubildern. Sie sind übersichtlich und leicht verständlich, und mit ihrer Hilfe werden alle möglichen Bereiche erfasst und besprochen. So erkennt der Leser beispielsweise, wie unsere dreidimensionale Welt, die Naturwissenschaften und die Bibel in der Gesamtwirklichkeit ineinandergreifen. Der Zentralpunkt ist Jesus Christus, der in der Bibel als wahrer Mensch und wahrer Gott erkannt wird.
Der Verfasser diskutiert gründlich Aussagebereiche von Bibel und Wissenschaft und betrachtet einige Wissenschaften im Lichte der Bibel; dabei geht er auch auf bibelkritische Theologien ein. Diese Kapitel des Buches sind für den Leser eine Fundgrube bemerkenswerter Einzelheiten, die, durch die konsequente Gliederung des Buches anders als üblich zusammengestellt, ein machtvolles Zeugnis für die göttliche Inspiration der Schrift ablegen. Durch viele Zitate im Text wird der Leser befähigt, die Gedanken des Verfassers nachzuvollziehen. So werden etwa die Ideen von Immanuel Kant aus der Sicht der Bibel ausführlich diskutiert; er lehrte ja bekanntlich die Selbstfindung des Menschen kraft seiner eigenen Vernunft und ist damit zum Wegbereiter bibelkritischer Gedankensysteme geworden.
Ganz neu ist ein ausführliches Kapitel über die Unterschiede zwischen Bibel und Koran. Wer sachliche, mit Bibel- und Koranzitaten belegte Informationen zu diesem Thema sucht, findet hier in einer gut verständlichen Gegenüberstellung klar gegliederte Antworten. Kernstück des Buches sind die ausführlichen Darlegungen über die erfüllten Prophetien, auf die der Autor die mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnung anwendet. Es ist zum Verständnis nicht notwendig, alle diese Rechnungen nachzuvollziehen. Um sich aber eine anschauliche Vorstellung von den überraschenden Rechenergebnissen machen zu können, hat der Autor ein »Ameisenmodell« erdacht, das wohl jeder versteht. Die Schlussfolgerungen, die er dann aus den Ergebnissen zieht, führen zu einem prophetisch-mathematischen Gottesbeweis, der hier erstmals veröffentlicht wird. Was in den Geisteswissenschaften umstritten ist, gelingt ihm mit den Methoden der Mathematik!
Es ist der zweite Gottesbeweis, den Werner Gitt aufgestellt hat. Der erste steht in seinem Buch »Am Anfang war die Information« auf S. 177. Er geht dort von den Naturgesetzen der Information aus und weist mit deren Hilfe die Existenz eines Gottes nach, aber nicht ausdrücklich die des biblischen Gottes. Der prophetisch-mathematische Gottesbeweis hingegen ist weitreichender, denn er bringt nun den Nachweis der Existenz des biblischen Gottes und ebenso den Nachweis, dass die Bibel als Ganzes wahr sein muss. Er ist somit eine begründete Absage an alle Ideen des Atheismus sowie aller Götter in den nichtchristlichen Religionen.
Weitere Kapitel beschäftigen sich mit der Bibel als verbindlicher Quelle für Herkunftsfragen;
dabei diskutiert der Autor auch die Frage, ob man als Christ die Evolutionslehre
ablehnen muss. Aus der Sicht des Gittschen Informationsbegriffs ist die Bibel Information in dem Sinne, dass alle fünf Ebenen der Information in ihr zu finden sind. Deshalb ist sie ein zielorientiertes Buch. Dazu erwähnt der Autor Gottes Kampf gegen die Sünde, und er beschreibt die Bibel als einen Liebesbrief Gottes an uns.
Und wer das Buch sorgfältig durchgelesen hat, wird den letzten Abschnitt wie eine Heimkehr empfinden: Wir werden erwartet! Das Buch schließt mit einem Gebet zur Lebensübergabe an Jesus Christus. Ich wünsche diesem ganz außergewöhnlichen Buch eine weite Verbreitung.
Dipl.-Chemikerin Rosemarie Sauer
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Werner Gitt
Wunder und Wunderbares
Christliche Literatur-Verbreitung (Bielefeld), 1. Auflage 2005, 320 Seiten, 6,90 EUR, ISBN 89397-658-2 Den Begriff Wunder gibt es in allen möglichen Bedeutungen und Zusammenhängen. Großartige menschliche Leistungen werden als Wunder bezeichnet („Das Wunder von Bern“), der gute Ausgang einer Katastrophe gilt als Wunder („Das Wunder von Lengede“), aber auch beeindruckende Tatsachen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich oder der Technik (Wunder der Technik) fasst man unter diesem Begriff.
Was aber ist wirklich ein Wunder? Der Autor von „Wunder und Wunderbares“ hat sich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Ausgehend von sieben markanten Wundern, die in der Bibel überliefert sind, entwickelt der Wissenschaftler und Forscher Professor Werner Gitt eine Begriffsdefinition, die die Person Gottes und seines Sohnes Jesus Christus unwiederbringlich mit dem Stattfinden von Wundern verknüpft. Wunder und der Gott der Bibel gehören damit eindeutig zusammen. Diese sicherlich für den einen oder anderen provozierende Definition wird wissenschaftlich seriös untermauert und somit auf eine solide Basis gestellt.
Im zweiten Teil des Buches berichtet der Autor unter dem Stichwort „Wunderbares“ von außergewöhnlichen Ereignissen, die er selbst erlebt hat. Er führt den Leser in ein buntes Spektrum verschiedenster Situationen, denen er auf seinen zahlreichen Vortragsreisen im In- und Ausland begegnet ist. Sei es der russische Professor für Atheistik, der nach der Begegnung mit dem Autor zum Radiomissionar wird oder der promovierte Ingenieur in Brasilien, der 100 km fährt, um den Autor zu hören und anschließend die Entscheidung für eine persönliche Beziehung mit Gott trifft immer wieder erlebt Professor Gitt „Wunderbares“, in das er seinen Leser auf eindrucksvolle Weise mit hinein nimmt.
Wahre Begebenheiten schildern Menschen im dritten Abschnitt des Buches. Der Autor hat sie persönlich auf seinen Reisen kennen gelernt und sie gebeten, ihre persönliche Geschichte aufzuschreiben. Staunend nimmt der Leser Anteil an schier unlösbaren Situationen, rätselhaften Begegnungen und spannenden Momenten, die im Glauben an Jesus Christus auf wunderbare Weise gelöst werden und im Leben des Einzelnen tiefe Spuren hinterlassen.
Das Neue und Beeindruckende des Buches ist die Deutung von Wundern, wobei die Naturgesetze eine Schlüsselrolle spielen. Der wissenschaftliche Ansatz, der zu einer erstaunlichen Definition des Begriffs Wunder führt, bietet auch Kritikern einen neuen Ansatz, sich mit dem Thema der biblischen Wunder auseinander zu setzen.
Die persönlichen Schilderungen von „wunderbaren“ Situationen machen das Buch lebendig, die ausgewählten wahren Erlebnisse unterschiedlichster Menschen nehmen mit auf eine Reise mit vielen Überraschungen, die mit Spannung zum Schmunzeln, Staunen, und Glauben anregen.
Ein empfehlenswertes Buch, das biblisch fundiert auch Laien wissenschaftliche Erkenntnisse nahe bringt, unterstützt von authentischen, persönlichen „Wunder“-Berichten.
Dörte Götz, Journalistin, 55128 Mainz
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Werner Gitt
Am Anfang war die Information
Hänssler-Verlag (Holzgerlingen), 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2002, 360 S., 6,95 EUR, ISBN 3-7751-3702-5. Im vorliegenden Buch stellt der Autor, ein Informatiker, Ergebnisse aus seiner über 20-jährigen Forschungstätigkeit am Informationsbegriff vor. Er präsentiert seine Naturgesetzliche Informationstheorie, und es gelingt ihm, in klarer und verständlicher Sprache seine neuartigen Ergebnisse lesefreundlich darzustellen. Die vorliegende dritte Auflage des Buches ist so stark erweitert und ergänzt, dass sie weit über die Vorgängerversion hinausgeht. Sie ist in drei Teile gegliedert und enthält zur weiteren Erläuterung außerdem einen ausführlichen Anhang.
Im ersten Teil erfährt der Leser Grundlegendes über Naturgesetze. Diese sind sämtlich aus der Erfahrung und Beobachtung der Natur heraus erkannt und dann als feststehende Sätze formuliert. Als einführendes Beispiel wird der Energiesatz erläutert, der besagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Er wurde bereits im 19. Jahrhundert erkannt und wird heute weltweit in Wissenschaft und Technik angewendet. Er ist wie alle Naturgesetze in der belebten und unbelebten Natur gültig. Mithilfe dieses Satzes ist es möglich, Voraussagen zu treffen und Schlussfolgerungen zu ziehen. So kann man behaupten, dass es kein Perpetuum mobile - also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft - geben kann. Der Energiesatz ist zwar beliebig oft reproduzierbar, dennoch kann er nicht bewiesen werden. Mit nur einem einzigen Gegenbeispiel wäre seine allgemeine Gültigkeit jedoch widerlegt. In dem neu aufgenommenen Kapitel „Physik ist eine Kunst“ weist der Autor darauf hin, dass Naturgesetze nur dann formulierbar sind, wenn zuvor geeignete Größen aufgespürt wurden, mit deren Hilfe die Abläufe in der Natur allgemein beschrieben werden können. Aus diesem Grunde widmet er einen nicht unerheblichen Teil des Buches der Suche nach einer präzisen und zur Formulierung von Naturgesetzen geeigneten Informationsdefinition.
Der zweite Teil des Buches beschreibt das Wesen der Information. Das der Umgangssprache entlehnte Wort „Information“ muss für die wissenschaftliche Anwendung äußerst präzise gefasst werden. Behutsam und mit vielen Beispielen wird der Leser an diesen im Computerzeitalter so wichtigen Begriff herangeführt. In jeder Art von Literatur, den Computerprogrammen, bei der optimalen Konstruktion der Lunge, in technischen Zeichnungen zum Bau von Maschinen, bei der prozessrechnergesteuerten Synthese eines Kunststoffs und bei den Abläufen in der lebendigen Zelle - überall begegnet uns Information in codierter Form. Sie ist neben Materie und Energie eine weitere zentrale Grundgröße in unserer Welt. Während Materie und Energie materielle Größen sind, ist Information wesensmäßig etwas anderes sie ist eine nicht-materielle Größe.
Den Kern des Buches bildet die vom Autor entwickelte Naturgesetzliche Informationstheorie, in deren Zentrum ein genau definierter Informationsbegriff mit klarem Abgrenzungsgebiet steht. Es ist gelungen, zehn Naturgesetze über Information zu formulieren, die ihrem Wesen nach in Analogie zu den bekannten Naturgesetzen der Materie stehen. Das Herzstück ist das Kapitel 10, in dem Schritt für Schritt die Schlussfolgerungen aus dem zuvor Erarbeiteten gezogen werden. Diese Schlüsse sind in ihrer Tragweite äußerst weitreichend. Es werden nicht nur kritische Einwände gegen Evolution, Urknall, Atheismus und wissenschaftlichen Materialismus erhoben, vielmehr wird diesen Lehren eine naturgesetzliche Absage erteilt. Außerdem sind eine Reihe von überraschenden Schlussfolgerungen bezüglich des Schöpfers und des Menschenbildes möglich.
Im dritten Teil des Buches wendet der Autor den Informationsbegriff auf die Bibel an und geht dabei auf so unterschiedliche Texte wie den Schöpfungsbericht oder die Reise des Kämmerers aus dem Mohrenlande ein.
Der Anhang enthält vertiefende Erläuterungen. So werden u. a. die statistischen Informationsmengen vieler Beispiele aus dem täglichen Leben genannt. Die immense Informationsdichte des genetischen Speichermediums wird anhand verschiedener Vergleiche veranschaulicht. Hinweise zur Optimierung von Energie durch Information und Beispiele dazu aus biologischen Systemen, z. B. dem Flug der Zugvögel, runden das Buch ab.
Das gut verständliche und mit 47 Bildern ausgestattete Sachbuch nimmt den Leser zu neuartigen Betrachtungen mit und befähigt ihn, sich ein wissenschaftlich fundiertes Urteil über viele Fragen der Gegenwart zu bilden. Das preiswerte Buch sollte jeder gelesen haben, der im Computerzeitalter mitreden will.
Karl Sauer, Dipl.-Physiker, 91332 Heiligenstadt
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Werner Gitt
Signale aus dem All ‑ Wozu gibt es Sterne?
Christliche Literatur-Verbreitung (Bielefeld), 4. Auflage 2004, 222 S., 2,50 EUR, ISBN 3-89397-705-8 Der moderne Mensch sieht den Sternenhimmel nicht mehr. Ist er zu Fuß unterwegs, erhellen Neonlampen die Straßen, und über Land befindet er sich im Auto, in der Bahn oder im Flugzeug. Die künstlichen Lichter lassen einen eventuell klaren Sternenhimmel verblassen. Wir brauchen ihn auch nicht mehr; als Wegweiser ist er von Straßenschildern und Radarstationen längst abgelöst. Sind Signale aus dem All dann nur noch erforderlich, um außerirdische Lebewesen aufzuspüren - doch mit welchem Nutzen?
Werner Gitts Buch läßt uns aufhorchen und gleichzeitig zum Himmel aufblicken - zum schamajim: zum Himmel der Sterne und zum Himmel Gottes. Gitt fasst den Inhalt seines Buches treffend zusammen: „Gott hat den riesigen Sternenhimmel dazu geschaffen, damit wir in den Himmel kommen“.
Doch keine Angst! Dieses Buch ist weder eine verklärte Mitternachtsidylle noch eine oberflächliche Betrachtung des für uns verblaßten Himmels. Es werden Fakten und atemberaubende Details dem Leser dargeboten. Man hat das Gefühl, ein Lehrbuch über Astronomie zu lesen, aber die Zusammenhänge werden so leicht verständlich und interessant dargestellt, dass es sich wie ein Kriminalroman liest. Über Größe, Schwere, Oberfläche, Dichte, Temperatur und Entfernung der Gestirne erfährt man so gut wie alles, zumindest was für einen Laien wissenswert ist.
In Modellen veranschaulicht Gitt Zusammenhänge, die man sonst kaum verstehen oder sich vorstellen kann. So begnügt er sich nicht, dem Leser nur schwer verdaubare Zahlen zu präsentieren, wie z. B., dass in einem Volumen von 350 Kubiklichtjahren sich im Mittel eine Sonne befindet, sondern er rechnet um und macht Entfernungen anschaulich. So auch mit dem Modell einer kirschengroßen Sonne. Die Erde hätte dann die Größe eines Sandkorns und wäre 1,5 Meter von der Sonne entfernt. Doch der erdnächste Stern, der Alpha Centauri, wäre dann in einer Entfernung von 410 km zu finden. Also eine Kirsche in Hamburg und die andere in Frankfurt - doch dazwischen nichts.
So verdeutlicht Gitt den Wahrheitsgehalt scheinbar gegensätzlicher Aussagen der Bibel: Nämlich den leeren Weltraum (Hiob 26,7) einerseits - eine solche Leere ist auch als künstliches Vakuum im Labor nicht zu erzeugen - und der Fülle der Sterne wie es Abraham verheißen war oder in Jeremia 33,22 steht andererseits. Zur Zeit des Jeremia rechnete man mit 3000 Sternen; heute braucht man dafür eine Zahl mit 25 Nullen!
Und wozu gibt es nun diese Sterne? Gitt nimmt die Bibel wörtlich und verliert sich so nicht in zeitbedingte und sich überholende naturwissenschaftliche Spekulationen. Die Bibel nennt drei Gründe:
- sie sollen auf die Erde scheinen (Licht- und Energiegeber),
- sie sollen Zeitgeber sein,
- sie sollen Zeichenträger sein.
Damit sind die Sterne zielorientiert für den Menschen geschaffen. Die ersten beiden Punkte sind auch für einen nichtgläubigen Menschen einsichtig, doch der, dass die Sterne Zeichenträger sein sollen, ist nur aus der Bibel richtig zu verstehen. Gitt versucht die 12 Tierkreiszeichen biblisch zu deuten und sie damit ihrer verkehrten Bedeutung der Wahr-sagerei zu entkleiden. Er beschreibt die dreimal in der Bibel erwähnte Verdunklung der Sonne, für die es keine astronomische Erklärungen gibt bzw. geben wird: bei der Kreuzigung Jesu, bei der Wiederkunft Jesu und bei der Öffnung des 6. Siegels (Offb 6,12).
Beeindruckend ist auch, wie das Bild von dem Kreuz des Südens verstanden werden kann. Im Norden, so meinte ein Südafrikaner gegenüber dem Autor anlässlich einer Missionsreise, stand das Kreuz von Golgatha; in der südlichen Hemisphäre hat Gott das Kreuz an den Himmel gezeichnet. Faszinierend, weil die Verlängerung dieses Kreuzes des Südens den Drehpunkt der Welt anzeigt, was in diesem Buch mit allen wichtigen astronomischen Details auch erklärt wird.
Mitten im Buch findet sich ein Schlüsselsatz: Wahrnehmen und Glauben unterscheiden sich aber noch wesentlich. So öffnet uns der Autor den Blick für die atemberaubende Größe und Schönheit der Sternenwelt, aber auch für den, durch den diese geschaffen wurde: für Jesus. Nach dem Streifzug durch die unendlichen und doch endlichen Weiten des Alls führt es uns in die unendliche, aber dennoch nicht grenzenlos verfügbare Liebe von Jesus. Er spekuliert nicht, ob man ggf. ein entferntes Planetensystem erreichen könnte, sondern sagt konkret, wie man zu Jesus finden kann.
Ein Buch, das man gelesen haben sollte, aber auch ein Buch, das sich für suchende und nachdenkliche Zeitgenossen eignet.
Dr. Ingo Resch, Verleger, 82166 Gräfelfing
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Don Batten (Hrsg.), Ken Ham, Jonathan Sarfati, Carl Wieland
Fragen an den Anfang
- Die Logik der Schöpfung -
Christliche Literatur-Verbreitung (Bielefeld), 2. durchgesehene Auflage 2004, 281 S., 8,90 EUR, ISBN 3-89397-279-X
Vorwort zur deutschen Auflage Was haben Sie sich vorgestellt, als Sie den Titel „Fragen an den Anfang“ gelesen haben? Bei „Anfang“ haben Sie wahrscheinlich an den Beginn der Weltgeschichte gedacht. Wie aber kann man einem Anfang Fragen stellen? Der Anfang ist doch keine Person! Ihr Einwand ist berechtigt. Der Buchtitel wurde absichtlich so doppeldeutig gewählt, weil er uns zum Mitdenken anregt. Wir alle haben viele Fragen, z. B. wie begann einmal alles? - also Fragen bezüglich des Anfangs. Nach der Bibel ist der Anfang auch eine Person: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige“ (Offenbarung 1,8). Es bietet sich daher an, an diesen „Anfang“ unsere Fragen zu richten. Im ersten Vers der Offenbarung wird uns sein Name mitgeteilt: „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi.“ - Jesus ist also der personifizierte Anfang, und auf seine Antwort wollen wir hören. Das Buch „Fragen an den Anfang - Die Logik der Schöpfung“ mit dem englischen Originaltitel „The Answers Book - The 20 most-asked Questions about Creation, Evolution, & the Book of Genesis answered!“ ist ein Bestseller im englischen Sprachbereich. Inzwischen liegt dieses grundlegende Werk in der 27. Auflage (Stand 2001) vor und wurde bereits in zahlreiche verschiedene Sprachen übersetzt. So freue ich mich, dass das Buch nun auch im deutschen Sprachbereich erhältlich ist.
In einer Zeit, in der die biblischen Grundlagen von Schöpfung, Sündenfall und Sintflut mehr und mehr zugunsten liberaler Auffassungen verlassen werden, ist es wohltuend zu erleben, dass bei diesem Buch das Wort Gottes im Zentrum aller Darlegungen steht. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen laufend korrigiert werden, weil neu entdeckte Fakten alte Vorstellungen zu Fall gebracht haben. Die Bibel hingegen musste nie korrigiert werden; sie ist auf Anhieb wahr - schon von der ersten Auflage an. Sollten die ersten Seiten der Bibel nicht wahr sein und durch den heutigen Zeitgeist korrigiert wer-den müssen - wie wollten wir dann der Heilsgeschichte Gottes glauben? Nur dann, wenn wir die in der Bibel beschriebene Urgeschichte ganz und gar ernst nehmen, gelangen wir an den Kern des Evangeliums, und das ist auch der tiefere Zweck dieses Buches. Dem Menschen unserer Tage ist durch das Überangebot an evolutionistischen Darlegungen während der Ausbildung und darüber hinaus in Presse, Literatur und Wissenschaft die Botschaft der Bibel abhanden gekommen. Dies hat eine tragische Folge: Der Mensch verpasst das ewige Leben. So ist eine Neubesinnung dringend erforderlich.
Wer dieses Buch liest, findet nicht nur viele wissenschaftliche Details der Urgeschichte in allgemeinverständlicher Form aufbereitet, sondern er bekommt ein tieferes Verständnis vom Evangelium vermittelt und erkennt die notwendige Rettung durch Jesus Christus. Die Autoren haben deutlich herausgearbeitet, wie das Evangelium mit den vielen Schöpfungsdetails verknüpft ist. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis: Von der Bibel können wir nichts, aber auch wirklich gar nichts abstreichen, ohne Schaden zu erleiden. Wer Vorträge zu dem Thema Schöpfung/Evolution hält, stößt mit Regelmäßigkeit auf ein ganzes Paket von Fragen. Es ist dabei auffallend, dass die wichtigsten Fragen mit bemerkenswerter Häufung auftreten. Dieses wiederholte Vorkommen in den verschiedensten Ländern der Erde zeigt etwas Wesentliches an:
Die Denkmuster, mit denen man heute gegen die Bibel argumentiert, sind fast überall gleich. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl außerbiblischer Vorbehalte, und diese sind offenbar so stark verbreitet, dass sie sich ständig wiederholen. Es sind daher immer wieder dieselben Stolpersteine, die viele daran hindern, dem Schöpfungsbericht voll zu vertrauen. Alle vier Autoren sind mir persönlich bekannt. Ihnen sind aufgrund langjähriger Vortragstätigkeit die Argumente bekannt, die die Skeptiker der Bibel und speziell dem Schöpfungsbericht entgegenhalten. Antworten auf ihre Fragen werden hier in allgemeinverständlicher und kompetenter Weise gegeben. Der Leser wird in jedem Kapitel zuerst mit den häufigsten Gegenpositionen vertraut gemacht. Danach weisen die Autoren in wissenschaftlich wie biblisch fundierter Weise nach, welche Denk- und Glaubenskonsequenzen es hat, wenn man einer gegen die Bibel gerichteten Auffassung folgt. Der Leser ist dann eingeladen, sich für das zu entscheiden, was Gott gesagt hat und diesen Weg des Vertrauens zu beschreiten. Der mit der Bibel bisher noch nicht Vertraute und dem Glauben noch Fernstehende findet in überzeugender Weise dargelegt, dass er ihrer Botschaft auch im 21. Jahrhundert angesichts aller wissenschaftlichen Fakten glauben kann. Das Buch „Fragen an den Anfang“ dürfte gerade für diese Personengruppe ein Augenöffner besonderer Art sein. Diejenigen, die bereits an Jesus glauben und dem Wort der Bibel vertrauen, werden staunen, welch tiefe Verankerung das Evangelium in Schöpfung und Sündenfall hat. Diese enge Verknüpfung der Heilsgeschichte mit der Urgeschichte haben die Autoren deutlich herausgearbeitet. So dürfte auch für diesen Personenkreis das Buch eine Fundgrube neuer Gedankengänge sein. Ist es denn überhaupt wichtig, dass die Schöpfung sechs gewöhnliche Tage gedauert hat? Wer hätte diese Frage nicht schon gehört oder gar selbst gestellt? Die Autoren weisen nach, dass man dem Evangelium den Boden entzieht, würde man z. B. von den wirklichen sechs Tagen der Schöpfung abrücken. Wer dieses Buch aufmerksam gelesen hat, kann nicht mehr in den alten, vielleicht tief eingefahrenen Gleisen wie bisher weiter denken. Ihm wird bewusst, wie viele Gedanken man anderweitig übernommen hat, die unberechtigterweise zu einer kritischen Haltung gegenüber der Bibel geführt haben. So wünsche ich möglichst Vielen diesen heilsamen Prozess des Umdenkens, der uns näher an die Bibel, und damit an die Wahrheit heranführt. An diesem Buch gefällt mir der immer wieder betonte biblische Bezug (Kap. 19, S. 259): „Wir sind sündige, fehlbare Menschen, die eine in Sünde gefallene Welt beobachten, und darum müssen wir unbedingt, wenn wir die Welt richtig verstehen und deuten wollen, bei der Offenbarung Gottes, d. h. bei der Bibel, beginnen.“ Die einzelnen Aussagen des Buches werden immer wieder anhand von anschaulichen Beispielen erläutert. Bei den wissenschaftlichen Ausführungen sind zahlreiche Quellen zitiert, sodass die Nachprüfbarkeit gewährleistet ist. Die gute Dokumentation erlaubt es dem näher interessierten Leser, sich die angegebene Literatur zu beschaffen und sich darin weiter zu vertiefen oder selbst forschend weiter zu arbeiten. Manchmal sind wissenschaftliche Ergebnisse nur modellhaft zu beschreiben. Das gilt besonders für die historischen Wissenschaften (z. B. Archäologie, Geschichte, Historische Geologie). Es ist den Autoren gelungen, verschiedene Modelle von Schöpfungswissenschaftlern allgemeinverständlich vorzutragen. Beim Überdenken der uns vorgestellten Modelle sollten wir den letzten Satz aus Kapitel 11 beherzigen: „Das ist die Natur des wissenschaftlichen Fortschritts. Wissenschaftliche Modelle kommen und gehen, aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit.“ Da Schöpfungswissenschaftler in verschiedenen Ländern zwar an derselben Problematik, aber mit verschiedenen Methoden und Ansätzen arbeiten, kann es durchaus sein, dass die Modelle sich unterscheiden. Für diejenigen, die sich etwas mehr Hintergrundinformation zu Modellen wünschen, habe ich dem Anhang einige grundsätzliche Gedanken zu wissenschaftlichen Modellen angefügt.
Dank: Das von Werner Deppe (Dipl.-Informatiker) übersetzte Manuskript wurde anschließend von Frau Rosemarie Sauer (Dipl.-Chemikerin) kritisch durchgesehen. Als Kennerin der Schöpfungslehre hat sie diese Arbeit mit großem Engagement durchgeführt und dabei mancherlei sachliche wie textliche Verbesserungen vorgenommen. Schließlich hat Frau Bettina Hahne (MA) das gesamte Buch noch einmal mit dem englischen Original verglichen und manche Formulierungen präzisiert. Allen gilt mein besonderer Dank für die mühevolle Arbeit.
Werner Gitt, Prof.-Dr.-Ing., 38116 Braunschweig
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Werner Gitt
Das sonderbarste Schiff
der Weltgeschichte
Sonderdruck aus FUNDAMENTUM 3/2000 Zeitschrift der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel. Immanuel-Verlag, Mühlestiegrain 50, CH-4125 Riehen. 50 S., 3,50 EUR
Aus dem Vorwort
Die Arche gehört zweifellos zu den faszinierendsten Schiffen, die je gebaut wurden. Ist es da verwunderlich, dass Fragen über Fragen zu diesem „sonderbarsten Schiff der Weltgeschichte“ gestellt werden? Wie war es möglich, dass nur acht Personen über ein Jahr lang eine ganze Tierwelt versorgen konnten? Wie gelangten die Tiere auf die Arche, und wie kommt es, dass manche Tierarten nach dem Ausstieg in so entlegene Gegenden wie Australien, Südamerika oder Sibirien gelangen konnten? Welche technischen Hilfsmittel standen Noah zur Verfügung, um ein so gewaltiges Schiff als einfacher Nomade herstellen zu können? Wie wurde die Arche beheizt, belüftet und beleuchtet? Wer kalkulierte den Jahresvorrat an Futter? Woher kam das Trinkwasser gab es zuvor gefüllte Wassertanks, oder wurde Regenwasser aufgefangen? Wie geschah die Entsorgung? Woher kannte Noah die richtigen Abmessungen für ein Schiff mit solchen Anforderungen? War dieses Schiff überhaupt hochseetauglich, um über ein Jahr lang Wind und Wellen trotzen zu können? Es ist hier nicht der Platz, um auf alle diese Fragen eingehen zu können. Einer bedeutsamen Frage allerdings, nämlich der nach der Seetüchtigkeit und dem Materialbedarf, wollen wir hier unsere besondere Aufmerksamkeit widmen. Beeinflusst durch bibelkritische Theologie sehen viele Zeitgenossen die Entstehung der Bibel nicht mehr als von Gott autorisiert an. Nach ihrer Auffassung sind die Urheber Menschen mit verschiedenen Ansichten und aus verschiedenen Kulturen. Als Quellen dienten angeblich diverse Erzählungen und Epen, die nach eigenem Gutdünken variiert und ergänzt wurden. Nach einer ersten niedergeschriebenen Version wurden die Texte dann revidiert und immer wieder neu zusammengestellt. So darf es uns nicht wundern, wenn bei solchen Voraussetzungen die heute vorliegenden Texte heftig kritisiert und in Frage gestellt werden. Oft haben Deutungen mit dem biblischen Text nur noch wenig gemeinsam. So wird z. B. behauptet, dass es sich bei der Sintflut, wenn es sie denn überhaupt gegeben hat, nur um eine regionale Flut gehandelt habe, obwohl die biblischen Aussagen dem entgegenstehen (z. B. Gen. 7,21-23; Lk 17,26-27). Weiterhin wird angenommen, der biblische Bericht sei vom babylonischen Gilgamesch-Epos beeinflusst, obwohl Gott im Sintflutbericht immer wieder der Redende ist (z. B. Gen 7,1.5; 8,15; 9,12). Entgegen solchen Vorstellungen gehen wir davon aus, dass der Sintflutbericht wie auch die gesamte Bibel göttlich inspiriert ist, d. h. Gott, der Vater (2. Tim 3,16), der Sohn (Gal 1,12) und der Heilige Geist (2. Petr 1,21) sind die eigentlichen Autoren. Darum konnte Jesus beten: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Joh 17,17), und der Apostel Paulus gab jedem Satz der Bibel das volle Vertrauen: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apg 24,14). Unter dieser Voraussetzung waren die in der Bibel genannten Abmessungen für die Arche nicht Noahs Ideen, sondern von Gott gegeben. Somit müssten diese Vorgaben die besten sein, die man aus bautechnischen Gründen für ein Schiff wählen würde. Wozu Noah damals nicht in der Lage war, das sind wir heutzutage: Mit dem derzeitigen schiffbautechnischen und mathematischen Kenntnisstand sowie dem unentbehrlichen Werkzeug zur Ausführung numerischer Berechnungen, dem Computer, können wir die von Gott gegebenen Abmessungen verstehen lernen. Wie in der vorliegenden Arbeit detailliert dargelegt, kann nun nachgewiesen werden, dass die Arche hinsichtlich der beiden wichtigsten Konstruktionsmerkmale, „hohe Schwimmstabilität bei gleichzeitig sparsamem Materialeinsatz“, die bestmöglichen Abmessungen aufweist. Wie die mathematischen Gleichungen belegen, wirken sich diese beiden Forderungen in gegenläufigem Sinne auf die Abmessungen der Arche aus. Mit Hilfe eines numerischen Opti-mierungsprozesses lassen sich jedoch die optimalen Werte ermitteln. Das Ergebnis ist zwar höchst erstaunlich, aber aus der Sicht des biblischen Glaubens dennoch geradezu erwartet. Kein anderes als das biblisch bezeugte Breiten-zu-Höhen-Verhältnis hätte ausgeführt werden dürfen, um die beiden Einflussgrößen hohe Schwimmstabilität und möglichst geringer Materialeinsatz optimal zu kombinieren. Noah konnte diese mathematischen Rechnungen, die wir hier im Detail einem interessierten Leserkreis zugänglich machen wollen, nie und nimmer durchführen. Nur darum, weil Gott sie vorgegeben hat, mussten sie optimal sein. Damit können wir drei wichtige Ergebnisse festhalten: 1. Der Sintflutbericht ist keineswegs von Menschen erdacht, sondern göttlichen Ursprungs. 2. Wie dieses Beispiel eindrücklich belegt, kann auch mathematisches Rüstzeug hilfreich sein, um die Bibel besser zu verstehen und um falsche Lehren zu widerlegen. 3. Die weitverbreitete Annahme, der biblische Sintflutbericht sei vom babylonischen Gilgamesch-Epos beeinflusst, ist wie hier rechnerisch nachgewiesen wird grundlegend falsch. Die im Epos genannte „Arche“ ist ein Würfel mit sieben Stockwerken. Eine solche Konstruktion ist hinsichtlich der erforderlichen Schwimmstabilität äußerst instabil.
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